Monats-Archive: September 2014

Badespaß – aber sicher!

89178_IMG_4451_storychannelWir möchten Sie gerne auf einen Bericht auf der Online-Plattform der SFG hinweisen:

In Österreich ertrinken jährlich etwa 30 Kinder unter fünf Jahren. Ertrinken zählt bei Kleinkindern zur zweithäufigsten Todesursache. Dieser traurigen Tatsache stellt ein junges südsteirisches Unternehmen seine geniale Erfindung entgegen.

Alles begann mit dem Kauf eines aufstellbaren Swimmingpools. „Mir ist unangenehm aufgefallen, dass es keinerlei Sicherungen der Leiter gegen das unbeaufsichtigte hinaufklettern von Kindern gibt“, erzählt der Maschinenbautechnikger und zweifache Vater Christian Hofstätter von den Anfängen seiner zündenden Idee. „Die mitgelieferte Edelstahlleiter war viel zu schwer, als dass man sie immer wegstellen könnte, wenn man sie nicht braucht. Also habe ich begonnen zu recherchieren, ob es nicht eine kindersichere Leiter für Aufstellbecken am Markt gibt. Leider erfolglos.“

Was es noch nicht gibt, muss man eben erfinden. Genau das machte Christian Hofstätter, und holte sich Unterstützung bei seinem besten Freund Ewald Treffler, einem Metalltechniker. So wurde an seiner Idee und dem dazugehörigen Prototyp getüftelt: eine Leiter mit drehbaren Stufen. Schon früh bemerkte Christian Hofstätter, dass er auf dem richtigen Weg war: „In die Schlosserei kamen immer mehr Besucher, die diese Idee auch gut fanden, und meinten, da könnte man etwas draus machen.“ Das Prinzip ist so einfach wie bestechend, was das Österreichische Patentamt bestätigte: Die Sprossen, oder besser: Stufen der Leiter sind in vertikalem Zustand arretiert und damit nicht begehbar. Nur durch das Ziehen eines für Kinder unerreichbaren Bolzens und des händischen Herunterklappens der Stufen werden diese in eine vertikale Position und damit in einen begehbaren Zustand gebracht. Zwei einfache Handgriffe, die im Ernstfall Leben retten können. Erfinden ist eine Sache, aus dieser Idee ein erfolgreiches Produkt zu machen, eine ganz andere.

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